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Kragen oder Body – das ist hier die Frage |
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Allerdings keine Frage der Mode, sondern des Komforts. Sie kennen vermutlich das Problem – Katze oder Hund wurden operiert und sollen nicht an der Wunde lecken oder den Verband abknabbern. Was also tun? Üblich sind meist die großen Plastikkragen, die bei den Tieren aber wenig Begeisterung hervorrufen. Heike Scheiter, Schneiderin und Directrice, hatte genau dieses Problem mit ihrer Katze. Der Kragen nach einer Operation war mehr als hinderlich, also schneiderte sie kurzentschlossen ein T-Shirt passend um. Die Katze war’s scheinbar zufrieden, und das brachte Heike Scheiter, beruflich natürlich vorbelastet, auf die Idee, so etwas auch für die Tiere anderer Leute anzubieten.
Nach einigen Versuchen entwickelte sie einen Body aus elastischem Material, der den Tieren ihre Bewegungsfreiheit lässt, aber die Wunde bzw. Verband sicher schützt. Inzwischen bietet sie Bodies in fünf Größen von XS bis XL an. Als Farbe kann man zwischen grau und braun wählen - immerhin dürfte es den meisten Tieren angenehmer sein, wenn sie nicht durch eine grelle Farbe zu viel Aufmerksamkeit erregen. Beim Clubtreffen des Katzenschutzbundes Düsseldorf am 11. Januar 2011 stellte sie ihre Modelle vor. Und um es kurz zu machen, sie stieß damit auf große Zustimmung. Die Bodies aller Größen und Farben kosten einheitlich 19,50 Euro, davon geht ein Euro an den Katzenschutzbund.
Wer also seinem Tier den großen Kragen ersparen möchte und Interesse an der eleganteren Methode hat, kann sich direkt an Heike Scheiter unter der Telefonnummer 0211-28 63 03 wenden.
af
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